Immobilie verkaufen: Wann ein Verkauf sinnvoll sein kann
Eine Immobilie begleitet ihre Eigentümer häufig über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte. In dieser Zeit verändert sich nicht nur der Immobilienmarkt – vor allem verändert sich das Leben. Eine Wohnung wird mit Kindern zu klein, ein Einfamilienhaus nach deren Auszug plötzlich zu gross. Ein beruflicher Wechsel führt in eine andere Region, eine Immobilie wird geerbt oder nach einer Trennung muss eine gemeinsame Lösung gefunden werden.
Die Frage «Soll ich meine Immobilie verkaufen?» entsteht deshalb selten isoliert. Meist steht dahinter eine grössere Entscheidung: Wie möchte ich künftig wohnen? Wie viel Platz benötige ich? Möchte ich weiterhin Eigentum besitzen? Welche finanzielle Flexibilität wünsche ich mir? Und welche Rolle soll die bestehende Immobilie dabei spielen?
Ein Verkauf kann in vielen Situationen sinnvoll sein. Er ist aber nicht automatisch die beste Lösung. Je nach Ausgangslage können auch das Behalten, Vermieten, Umbauen oder die Übertragung innerhalb der Familie interessante Alternativen sein.
Dieser Ratgeber zeigt die häufigsten Gründe für einen Immobilienverkauf in der Schweiz, welche Alternativen bestehen und welche finanziellen, steuerlichen und praktischen Fragen Eigentümer vor einer Entscheidung berücksichtigen sollten.
Ein Immobilienverkauf wird häufig durch eine Veränderung der persönlichen Lebenssituation ausgelöst. Typische Gründe sind der Wunsch nach mehr oder weniger Wohnraum, Pensionierung, Umzug, Erbschaft, Scheidung oder Trennung sowie finanzielle Veränderungen.
Entscheidend ist jedoch nicht allein der Grund für einen möglichen Verkauf. Eigentümer sollten zuerst klären, welche Wohn- und Vermögenslösung langfristig zu ihrer Situation passt.
Dafür sind insbesondere drei Informationen wichtig: der realistische Marktwert der bestehenden Immobilie, die finanziellen Folgen eines Verkaufs und die Kosten beziehungsweise Chancen der möglichen Alternativen.
Eine fundierte Immobilienbewertung ist deshalb häufig der erste sinnvolle Schritt – auch wenn noch gar nicht feststeht, ob tatsächlich verkauft wird.
Bei selbstgenutztem Wohneigentum steht der Verkaufsentscheid häufig in engem Zusammenhang mit einer neuen Lebensphase. Die Immobilie wurde ursprünglich für eine bestimmte Situation gekauft: als erste Eigentumswohnung, als Zuhause für eine Familie, als langfristiger Wohnsitz oder als Vermögenswert. Ändert sich diese Situation, sollte auch die Immobilie neu beurteilt werden.
Dabei lassen sich die meisten Verkaufsgründe vier Bereichen zuordnen:
Die zentrale Frage lautet nicht nur: Soll ich meine Immobilie verkaufen? Sondern: Welche Lösung passt heute und in den kommenden Jahren am besten zu meiner persönlichen und finanziellen Situation?
Die erste Eigentumswohnung passt perfekt für eine oder zwei Personen. Einige Jahre später gibt es Kinder, Homeoffice oder den Wunsch nach einem zusätzlichen Zimmer – und die gleiche Wohnung fühlt sich plötzlich deutlich kleiner an.
Platzmangel gehört deshalb zu den klassischen Gründen für einen Immobilienwechsel. Bevor verkauft wird, lohnt sich allerdings eine zweite Frage: Lässt sich die bestehende Immobilie sinnvoll anpassen?
Bei einem Einfamilienhaus können beispielsweise ein Dachausbau, eine Erweiterung oder eine neue Raumaufteilung eine Alternative darstellen. Bei einer Eigentumswohnung sind die baulichen Möglichkeiten häufig stärker eingeschränkt.
Ist eine Erweiterung nicht möglich oder wirtschaftlich wenig sinnvoll, kann der Verkauf und Erwerb einer grösseren Immobilie die bessere langfristige Lösung sein.
Wer zuerst kauft, kennt zwar sein zukünftiges Zuhause, muss aber möglicherweise vorübergehend zwei Immobilien finanzieren. Wer zuerst verkauft, kennt sein verfügbares Eigenkapital sehr genau, benötigt unter Umständen aber eine Übergangslösung.
Deshalb sollten bereits vor dem Kauf einer neuen Immobilie der Marktwert der bisherigen Immobilie, das voraussichtlich verfügbare Eigenkapital nach dem Verkauf sowie die Finanzierbarkeit und der zeitliche Ablauf des Neukaufs geklärt werden.
Jahrzehntelang war ein grosses Haus genau richtig. Dann ziehen die Kinder aus. Zwei oder drei Zimmer werden kaum noch genutzt, der Garten benötigt weiterhin Pflege und Unterhalt, Reinigung und zukünftige Sanierungen bleiben bestehen.
Ein grosses Einfamilienhaus kann weiterhin ein wunderbares Zuhause sein. Gleichzeitig stellt sich berechtigterweise die Frage, ob die Immobilie noch zur nächsten Lebensphase passt.
Ein Wechsel in eine kleinere Eigentumswohnung kann den Unterhaltsaufwand reduzieren, eine zentralere oder altersgerechtere Lage ermöglichen und einen Teil des in der bisherigen Immobilie gebundenen Kapitals freisetzen.
Ein Verkauf ist trotzdem keineswegs zwingend. Wer sich im bisherigen Zuhause wohlfühlt, genügend finanzielle Reserven besitzt und den Unterhalt problemlos bewältigen kann, kann genauso gute Gründe haben, die Immobilie zu behalten.
Downsizing bedeutet nicht automatisch den Wechsel in eine Mietwohnung. Eine häufige Alternative ist der Verkauf eines grösseren Hauses und der Kauf einer kleineren Eigentumswohnung.
Dadurch bleibt Wohneigentum erhalten, während sich Wohnfläche, Unterhalt und möglicherweise auch die Kapitalbindung reduzieren.
Gerade bei der Planung für die Zeit nach dem Erwerbsleben können Kriterien wichtiger werden, die beim ursprünglichen Hauskauf noch eine geringere Rolle gespielt haben: Lift oder stufenloser Zugang, weniger Unterhaltsaufwand, gute Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Verkehr, Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe, medizinische Versorgung sowie die Nähe zu Familie und sozialem Umfeld.
Die neue Immobilie sollte deshalb nicht lediglich kleiner, sondern auf die nächste Lebensphase ausgerichtet sein.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Wohneigentum vollständig aufzugeben und künftig zu mieten. Je nach Lebenssituation kann die zusätzliche Flexibilität attraktiv sein.
Nach dem Verkauf ist ein wesentlicher Teil des zuvor in der Immobilie gebundenen Eigenkapitals – nach Hypothek, Steuern und weiteren Kosten – nicht mehr an das Eigenheim gebunden. Gleichzeitig entfällt die Verantwortung für grössere Investitionen in die eigene Liegenschaft.
Dem stehen zukünftige Mietzahlungen gegenüber. Zudem hängt die Attraktivität dieser Lösung davon ab, ob am gewünschten Ort geeignete Mietwohnungen verfügbar sind.
Eine seriöse Entscheidung sollte deshalb nicht auf dem allgemeinen Vergleich «Mieten oder Kaufen?» beruhen, sondern auf der Frage, welche Wohnform für die persönliche Situation die richtige Kombination aus Sicherheit, Flexibilität, Kosten und Kapitalbindung bietet.
Die Pensionierung ist ein geeigneter Zeitpunkt, die eigene Wohnsituation grundsätzlich zu überprüfen. Dabei geht es um wesentlich mehr als die Anzahl Zimmer.
Mit zunehmendem Alter können Treppen, Gartenpflege oder grosse Wohnflächen an Bedeutung verlieren. Gleichzeitig werden eine gute Erschliessung, Einkaufsmöglichkeiten, ein Lift oder die Nähe zum persönlichen Umfeld wichtiger.
Hinzu kommt die Finanzierung. Bei Hypotheken beurteilen Banken unter anderem die nachhaltige Tragbarkeit. Die konkrete Kreditprüfung bleibt institutsspezifisch.
Deshalb ist es sinnvoll, die zukünftige Finanzierung frühzeitig und nicht erst unmittelbar vor der Pensionierung zu prüfen. Mögliche Varianten sind das weitere Bewohnen, der Kauf einer kleineren Immobilie, der Wechsel in eine Mietwohnung, die Vermietung oder eine Übertragung innerhalb der Familie.
Welche dieser Möglichkeiten langfristig sinnvoll ist und worauf Sie bei der Entscheidung achten sollten, erfahren Sie in unserem Ratgeber „Immobilie im Alter: behalten, verkaufen oder weitergeben?“.
Eine Erbschaft unterscheidet sich grundlegend von vielen anderen Immobilienentscheidungen. Die Immobilie wurde nicht bewusst gekauft, sondern geht aufgrund eines Erbfalls auf die Erben über. Entsprechend treffen emotionale, familiäre und finanzielle Fragen aufeinander.
Grundsätzlich bestehen drei naheliegende Möglichkeiten: Selbstnutzung, Vermietung oder Verkauf.
Besonders anspruchsvoll wird die Situation bei einer Erbengemeinschaft. Vielleicht möchte ein Familienmitglied die Immobilie behalten, während andere ihren Anteil am Vermögen realisieren möchten. Oder die Beteiligten haben unterschiedliche Vorstellungen über den Wert der Liegenschaft.
Eine fundierte Immobilienbewertung schafft eine gemeinsame sachliche Grundlage. Sie kann sowohl für einen Verkauf an Dritte als auch für eine interne Übernahme wichtig sein. Erbrechtliche und steuerliche Konsequenzen sollten im konkreten Fall mit entsprechenden Fachpersonen geklärt werden.
Erst wenn ein realistischer Marktwert bekannt ist, lässt sich sinnvoll beurteilen, ob eine Übernahme innerhalb der Familie finanziell möglich und für die Beteiligten nachvollziehbar ist.
Eine Scheidung oder Trennung stellt Eigentümer vor eine besonders sensible Situation. Die Immobilie ist häufig nicht nur ein bedeutender Vermögenswert, sondern gleichzeitig das bisherige gemeinsame Zuhause.
Grundsätzlich kann eine Person die Immobilie übernehmen, sie kann vorerst im gemeinsamen Eigentum bleiben oder verkauft werden.
Bei einer Übernahme sind insbesondere der Wert der Immobilie, die Eigentumsverhältnisse und die zukünftige Finanzierung zu klären. Bei einem Verkauf kann eine nachvollziehbare Marktwertermittlung helfen, eine sachliche Grundlage für die Verkaufsstrategie zu schaffen.
Gerade hier ist ein professioneller Prozess besonders wichtig. Kommunikation, Besichtigungen, Verhandlungen und die Abstimmung mit weiteren Beteiligten sollten möglichst strukturiert erfolgen. Güterrechtliche und steuerliche Fragen gehören in die Hände entsprechender Fachpersonen.
Ein neuer Arbeitsplatz, eine neue Partnerschaft, die Nähe zur Familie oder der Wunsch nach einer anderen Region können dazu führen, dass die bisherige Immobilie nicht mehr am richtigen Ort liegt.
Dann besteht häufig die Wahl zwischen Verkauf und Vermietung.
Eine Vermietung kann interessant sein, wenn Eigentümer langfristig an der Immobilie festhalten möchten oder eine spätere Rückkehr denkbar ist. Allerdings wird aus dem eigenen Zuhause eine vermietete Liegenschaft – mit Themen wie Mietersuche, Mietvertrag, Verwaltung, Unterhalt, Leerstandsrisiko und steuerlicher Behandlung.
Ein Verkauf kann dagegen einen klaren Abschluss schaffen und Kapital für die nächste Wohn- oder Lebenssituation freisetzen. Welche Variante attraktiver ist, sollte anhand konkreter Zahlen beurteilt werden.
Nicht immer verändert sich das Wohnen. Manchmal verändert sich die finanzielle Situation.
Eine Immobilie bindet einen erheblichen Teil des Vermögens. Gleichzeitig entstehen laufende Kosten für Finanzierung, Unterhalt und zukünftige Investitionen.
Ein Verkauf kann geprüft werden, wenn Eigentümer Kapital freisetzen, ihre Verschuldung reduzieren, grössere bevorstehende Investitionen vermeiden, ihre Vermögensstruktur verändern oder die Immobilie langfristig nicht mehr in die finanzielle Planung passt.
Dabei sollte nicht der Verkaufspreis allein betrachtet werden. Relevant ist letztlich, wie viel Kapital nach Ablösung beziehungsweise Übertragung der Finanzierung, Steuern und weiteren Verkaufskosten tatsächlich zur Verfügung steht.
Bei älteren Immobilien können in den kommenden Jahren grössere Investitionen anstehen – beispielsweise an Heizung, Dach, Fassade, Fenstern, Gebäudehülle, Leitungen, Küche oder Bädern. Bei Stockwerkeigentum können zusätzlich grössere gemeinschaftliche Sanierungen relevant werden.
Das bedeutet nicht, dass eine sanierungsbedürftige Immobilie verkauft werden sollte.
Eigentümer sollten jedoch vergleichen, welche Kosten beim Behalten inklusive der kommenden Investitionen entstehen und welchen Marktwert die Immobilie im heutigen Zustand besitzt.
Je nach Situation kann eine Sanierung vor dem Verkauf sinnvoll sein. In anderen Fällen ist es wirtschaftlich besser, die Immobilie im bestehenden Zustand zu verkaufen und dem Käufer die zukünftige Gestaltung zu überlassen.
Diese Frage verdient eine eigene wirtschaftliche Betrachtung. Der mögliche Bruttomietzins allein sagt wenig darüber aus, ob eine Vermietung attraktiv ist.
Berücksichtigt werden sollten unter anderem der realistisch erzielbare Mietzins, Leerstandsrisiko, Verwaltungsaufwand, Unterhalts- und Sanierungskosten, Finanzierung, Steuern, langfristiger Kapitalbedarf und alternative Verwendungsmöglichkeiten des gebundenen Eigenkapitals.
Erst daraus entsteht ein sinnvoller Vergleich zwischen Verkauf und langfristiger Vermietung.
Eine emotional wertvolle Immobilie muss nicht automatisch eine attraktive Renditeliegenschaft sein – und eine wirtschaftlich attraktive Vermietung muss nicht automatisch zur persönlichen Lebensplanung passen.
Gerade bei langjährigem Familienbesitz besteht häufig der Wunsch, eine Immobilie für die nächste Generation zu erhalten. Dann kann statt eines Verkaufs an Dritte eine Übertragung innerhalb der Familie geprüft werden.
Dabei stellen sich mehrere Fragen: Welchen Wert hat die Immobilie? Kann das übernehmende Familienmitglied die Finanzierung tragen? Benötigen die bisherigen Eigentümer Kapital für ihre eigene Lebensplanung? Wie werden andere Familienmitglieder berücksichtigt? Welche steuerlichen und erbrechtlichen Folgen entstehen?
Auch hier ist eine fundierte Marktwertermittlung wichtig. Sie schafft einen nachvollziehbaren Ausgangspunkt, bevor über die konkrete Gestaltung gesprochen wird.
Ein möglicher Verkaufspreis ist nicht mit dem verfügbaren Nettoerlös gleichzusetzen. Besonders relevant kann die Grundstückgewinnsteuer sein.
Grundstückgewinne aus Privatvermögen sind auf Bundesebene grundsätzlich von der direkten Bundessteuer ausgenommen; die Kantone erheben jedoch eine Grundstückgewinnsteuer. Die konkrete Ausgestaltung unterscheidet sich nach Kanton und Sachverhalt.
Bei Erbschaften, Schenkungen und bestimmten Ersatzbeschaffungen können besondere Regelungen beziehungsweise Steueraufschübe relevant sein.
Deshalb sollte vor einem Verkauf geklärt werden, welche steuerlichen Folgen im konkreten Kanton und Einzelfall zu erwarten sind.
Viele Eigentümer fragen sich, ob sie jetzt verkaufen oder noch warten sollen. Diese Frage lässt sich nicht allein anhand eines schweizweiten Immobilienindex beantworten.
Immobilienmärkte sind lokal. Relevant sind unter anderem Nachfrage in Gemeinde und Mikrolage, verfügbares Angebot vergleichbarer Immobilien, Zins- und Finanzierungsumfeld, Immobilientyp, Zustand und Ausbaustandard, Grundstück und Nutzungsmöglichkeiten, Besonnung, Aussicht, Lärm, Erschliessung und Infrastruktur.
Eine Eigentumswohnung in Uster kann eine andere Nachfragesituation aufweisen als ein Einfamilienhaus im Zürcher Oberland oder ein Mehrfamilienhaus im Aargau.
Deshalb sollte die Entscheidung auf einer objektspezifischen Marktanalyse und nicht nur auf allgemeinen Marktprognosen beruhen.
Vor der Frage «Verkaufen oder nicht?» steht deshalb eine andere: Was ist meine Immobilie heute realistisch wert?
Ohne diese Information bleiben viele Überlegungen theoretisch. Kennt ein Eigentümer dagegen den realistischen Marktwert, lassen sich konkrete Szenarien vergleichen:
Welche laufenden Kosten und zukünftigen Investitionen entstehen?
Welcher nachhaltige Nettoertrag ist realistisch?
Welcher Nettoerlös bleibt nach Hypothek, Steuern und weiteren Kosten?
Wie viel Eigenkapital kann aus dem bisherigen Objekt für den Neukauf eingesetzt werden?
Wie viel Kapital wird frei und welche zukünftigen Wohnkosten entstehen?
Erfahren Sie den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie und schaffen Sie eine fundierte Grundlage für Ihre nächsten Entscheidungen.
Der Verkaufsgrund beeinflusst Strategie und Zeitplan. Ein Verkauf wegen Familienzuwachs stellt andere Anforderungen als ein Verkauf aus einer Erbengemeinschaft.
Der Marktwert bildet die Grundlage für finanzielle Planung und Preisstrategie.
Behalten, vermieten, umbauen, innerhalb der Familie übertragen oder verkaufen sollten – soweit relevant – miteinander verglichen werden.
Nicht der Verkaufspreis, sondern der voraussichtliche Nettoerlös ist für die weitere Planung entscheidend.
Wer bereits vor dem Verkaufsstart weiss, wo und wie er anschliessend wohnen möchte, kann Termine und Eigentumsübertragung wesentlich gezielter planen.
Ein guter Immobilienverkauf beginnt aus unserer Sicht nicht mit dem Inserat. Er beginnt mit der Ausgangslage des Eigentümers.
Warum wird ein Verkauf erwogen? Welche Alternativen bestehen? Wie hoch ist der aktuelle Marktwert? Welcher Verkaufspreis erscheint realistisch? Wie viel Zeit steht zur Verfügung? Und was soll nach dem Verkauf passieren?
Auf dieser Grundlage kann eine Verkaufsstrategie entwickelt werden, die zur Immobilie und zur persönlichen Situation des Eigentümers passt.
Die I&M Immobilien AG begleitet Eigentümer von der fundierten Immobilienbewertung über Preisstrategie und professionelle Vermarktung bis zur Betreuung der Interessenten, Verkaufsverhandlung, Beurkundung und Eigentumsübertragung.
Wie ein Immobilienverkauf konkret abläuft und welche Schritte auf Sie zukommen, zeigen wir in unserem Ratgeber „Immobilie verkaufen: der komplette Ablauf Schritt für Schritt“.
Wir sind in Uster verankert und begleiten Eigentümer insbesondere in Zürich, Aargau und der Ostschweiz.
Sie müssen heute noch keine Entscheidung treffen.
Gerne besprechen wir Ihre Situation und zeigen Ihnen unverbindlich, welche Möglichkeiten sich für Ihre Immobilie ergeben.
oder
Ein Verkauf kann sinnvoll sein, wenn die Immobilie nicht mehr zur persönlichen, räumlichen oder finanziellen Situation passt. Häufige Auslöser sind Familienzuwachs, der Auszug der Kinder, Pensionierung, Umzug, Erbschaft, Scheidung oder finanzielle Veränderungen. Ob tatsächlich verkauft werden sollte, hängt jedoch von den verfügbaren Alternativen und den persönlichen Zielen ab.
Zu den häufigsten Gründen zählen der Wunsch nach mehr oder weniger Wohnraum, ein Standortwechsel, Pensionierung, Erbschaft, Scheidung oder Trennung, bevorstehende Investitionen sowie finanzielle Überlegungen. Häufig verändert sich nicht die Immobilie selbst, sondern die Lebenssituation der Eigentümer.
Nicht zwingend. Entscheidend ist, ob Wohnfläche, Unterhaltsaufwand, laufende Kosten und zukünftige Investitionen noch zur Lebensplanung passen. Ein Verkauf mit anschliessendem Kauf einer kleineren Immobilie oder Wechsel in eine Mietwohnung kann eine Option sein. Ebenso kann das Behalten des Hauses sinnvoll bleiben.
Beides ist möglich. Wer zuerst verkauft, kennt das verfügbare Eigenkapital genauer. Wer zuerst kauft, besitzt bereits eine Anschlusslösung, benötigt möglicherweise aber eine Zwischenfinanzierung. Die optimale Reihenfolge hängt von Finanzierung, Marktgängigkeit der bestehenden Immobilie und gewünschtem Übergabetermin ab.
Eigennutzung, Vermietung und Verkauf sind grundsätzlich mögliche Varianten. Bei mehreren Erben sollte zusätzlich geklärt werden, ob ein Erbe die Immobilie übernehmen möchte. Eine fundierte Marktwertermittlung kann eine nachvollziehbare Grundlage für die gemeinsame Entscheidung schaffen.
Je nach Eigentums- und Finanzierungssituation kann eine Person die Immobilie übernehmen, sie kann vorerst gemeinsam gehalten oder verkauft werden. Bei einer Übernahme müssen insbesondere Bewertung und Finanzierung geklärt werden. Güterrechtliche und steuerliche Fragen sollten fachlich beurteilt werden.
Für einen sinnvollen Vergleich sollten nicht nur Verkaufspreis und Bruttomiete gegenübergestellt werden. Relevant sind auch Unterhalt, Sanierungen, Leerstandsrisiko, Verwaltung, Finanzierung, Steuern und die alternative Verwendung des Kapitals. Erst daraus ergibt sich ein aussagekräftiger Vergleich.
Ja. Dadurch kann bisher im Wohneigentum gebundenes Kapital freigesetzt und die Wohnsituation flexibler werden. Gleichzeitig entstehen langfristige Mietkosten und das bisherige Wohneigentum fällt weg. Ob diese Variante attraktiv ist, hängt von der persönlichen und finanziellen Situation ab.
Bei einem Gewinn aus der Veräusserung einer privaten Immobilie kann insbesondere die kantonale Grundstückgewinnsteuer relevant sein. Die konkrete Berechnung und weitere Abgaben unterscheiden sich je nach Kanton und Sachverhalt.
Ein sinnvoller Ausgangspunkt ist eine fundierte Immobilienbewertung. Kennt man den realistischen Marktwert, können Verkauf, Vermietung, Behalten oder ein Wechsel in eine andere Immobilie auf einer konkreten finanziellen Grundlage miteinander verglichen werden.
Dr. Philippe Meier und Yannick Irminger sind Immobilienmakler und Gründer der I&M Immobilien AG.
I&M Immobilien AG steht für persönliche Betreuung, fundierte Marktanalysen und eine klare Verkaufsstrategie. Eigentümer begleiten wir transparent und professionell von der Immobilienbewertung über die Vermarktung und Betreuung der Interessenten bis zur erfolgreichen Eigentumsübertragung.
Unser Ziel: den passenden Käufer finden und das volle Potenzial Ihrer Immobilie realisieren.
Dieser Beitrag wurde von der I&M Immobilien AG erstellt – spezialisiert auf Immobilienbewertung und Immobilienverkauf in der Region Zürich, Aargau & Ostschweiz.
Als datenbasierter Immobilienmakler begleitet I&M Immobilien AG Eigentümer transparent, strukturiert und ohne Verkaufsdruck – von der ersten Immobilienschätzung bis zum erfolgreichen Abschluss.