Immobilien-Wissen für Eigentümer: Bewertung, Verkauf & Marktüberblick Schweiz
Der Immobilienverkauf oder der Kauf einer Immobilie zählt zu den wichtigsten finanziellen Entscheidungen im Leben. Gleichzeitig ist der Immobilienmarkt von zahlreichen Fachbegriffen geprägt, die für Eigentümer und Käufer oft schwer verständlich sind. Begriffe wie Immobilienbewertung, Immobilienschätzung, Marktwert, Hypothek oder Tragbarkeit werden häufig verwendet – aber selten klar erklärt.
In diesem Immobilien Glossar von A bis Z erklären wir die wichtigsten Immobilienbegriffe, zu den Themen Bewertung, Verkauf und Kauf einer Immobilie, in der Schweiz verständlich, praxisnah und mit direktem Bezug zu Immobilienbewertung, Immobilienverkauf und Immobilienkauf.
• Immobilieneigentümer, die ihre Immobilie verkaufen möchten
• Eigentümer, die eine Immobilienbewertung oder Immobilienschätzung benötigen
• Käufer, die sich fundiert auf den Immobilienerwerb vorbereiten wollen
Ziel dieses Artikels ist es, Ihnen einen klaren Überblick zu verschaffen – damit Sie bessere Entscheidungen treffen und typische Fehler vermeiden.
Die Abschreibung bezeichnet die steuerlich anerkannte Wertminderung einer Immobilie. Sie ist vor allem bei Rendite- und Anlageimmobilien relevant, da sie den steuerbaren Ertrag reduziert. Für selbstgenutztes Wohneigentum spielt sie eine untergeordnete Rolle.
Ein Baurecht erlaubt es, auf einem fremden Grundstück ein Gebäude zu errichten oder zu nutzen. Da das Baurecht zeitlich befristet ist, beeinflusst es die Immobilienbewertung deutlich. Immobilien mit Baurecht werden in der Regel tiefer bewertet als vergleichbare Objekte mit vollem Grundeigentum.
Die Courtage ist die Vergütung für die professionelle Begleitung eines Immobilienverkaufs durch einen Immobilienmakler. Sie umfasst unter anderem Immobilienbewertung, Vermarktung, Besichtigungen, Verhandlungsführung und Verkaufsabwicklung. In der Schweiz ist die Maklerprovision frei vereinbar.
Dienstbarkeiten sind im Grundbuch eingetragene Rechte oder Belastungen, z.B. Wegrechte oder Leitungsrechte. Sie können den Marktwert einer Immobilie positiv oder negativ beeinflussen und sind ein wichtiger Bestandteil jeder seriösen Immobilienschätzung.
Der Eigenmietwert ist ein fiktives Einkommen, das bei selbstgenutztem Wohneigentum versteuert wird. Er beeinflusst die laufende Steuerbelastung und sollte bei Kauf- und Verkaufsentscheiden einer Immobilie berücksichtigt werden.
Die Immobilienfinanzierung setzt sich aus Eigenmitteln und Hypotheken zusammen. Banken prüfen Belehnung, Tragbarkeit und langfristige Stabilität. Die Finanzierung beeinflusst direkt die Nachfrage und die Preise von Immobilien am Immobilienmarkt.
Das Grundbuch dokumentiert Eigentumsverhältnisse, Dienstbarkeiten und Grundpfandrechte. Es ist eine zentrale Informationsquelle beim Immobilienverkauf, Immobilienkauf und bei jeder Immobilienbewertung.
Eine Hypothek ist ein durch ein Grundpfand gesichertes Darlehen zur Finanzierung einer Immobilie. Zinssatz, Laufzeit und Amortisation beeinflussen die Gesamtkosten erheblich.
Die Immobilienbewertung ermittelt den realistischen Marktwert einer Immobilie. Sie ist die wichtigste Grundlage, wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen oder eine Immobilienschätzung für Finanzierungs-, Steuer- oder Entscheidungszwecke benötigen.
Eine professionelle Immobilienbewertung berücksichtigt:
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Der Jahresmietwert beschreibt die jährlichen Mieteinnahmen einer Immobilie und ist vor allem bei Renditeobjekten ein zentraler Bewertungsfaktor.
Der Kaufvertrag regelt alle Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer. In der Schweiz ist eine notarielle Beurkundung bei einem Immobilienverkauf zwingend erforderlich.
Die Lage ist einer der wichtigsten Werttreiber jeder Immobilie. Unterschieden wird zwischen Makrolage (Region) und Mikrolage (Quartier, Nachbarschaft). Lagefaktoren haben grossen Einfluss auf jede Immobilienschätzung.
Der Marktwert einer Immobilie ist der Preis, der bei einem Verkauf unter normalen Marktbedingungen realistisch erzielt werden kann.
Die Nutzfläche umfasst alle effektiv nutzbaren Wohn- und Nebenflächen einer Immobilie. Sie unterscheidet sich von der Bruttogeschossfläche, wird aber häufig für Preisvergleiche verwendet.
Beim Off-Market-Verkauf wird eine Immobilie diskret ohne öffentliche Inserate verkauft. Diese Form des Immobilienverkaufs eignet sich für Eigentümer, die ihre Immobilie professionell verkaufen möchten und Wert auf Diskretion legen.
Welche Vorteile Off-Market-Verkäufe für Käufer wie auch Verkäufer mit sich bringen finden Sie hier im Detail:
Die Parzellennummer identifiziert ein Grundstück eindeutig im Grundbuch und ist bei Bewertungen und Verkaufsunterlagen einer Immobilie relevant.
Der Quadratmeterpreis dient als Vergleichswert zwischen Immobilien. Er variiert stark je nach Lage, Zustand und Objektart einer Immobilie und sollte nie isoliert betrachtet werden.
Die Rendite beschreibt das Verhältnis zwischen Ertrag und investiertem Kapital. Sie ist besonders relevant für Käufer von Anlageimmobilien.
Stockwerkeigentum bezeichnet das Eigentum an einer einzelnen Wohnung innerhalb eines Mehrfamilienhauses, inklusive gemeinschaftlicher Gebäudeteile.
Die Tragbarkeit zeigt, ob sich eine Immobilie langfristig finanzieren lässt. Sie beschreibt das Verhältnis zwischen den jährlichen Wohnkosten (Zinsen, Amortisation, Unterhalt) und dem Bruttoeinkommen.
Als Faustregel gilt: Die Wohnkosten sollten nicht mehr als rund ein Drittel des Einkommens betragen.
Um Ihre finanzielle Situation realistisch einzuschätzen, empfehlen wir den Tragbarkeitsrechner unseres Finanzierungspartners My Hypotheca:
Der Rechner hilft Ihnen:
Nach einem erfolgreichen Immobilienverkauf oder -kauf steht meist der Umzug an. Ein professionell organisierter Umzug und eine saubere Übergabe erleichtern den Prozess für Verkäufer und Käufer erheblich.
Für Umzüge, Umzugsreinigung, Entsorgung und Entrümpelung empfehlen wir unseren regionalen Partner:
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Der Verkehrswert entspricht dem Marktwert einer Immobilie und wird häufig bei Finanzierungen oder Bewertungen verwendet.
Die Wertquote beschreibt das Verhältnis zwischen Landwert und Gebäudewert. Sie ist ein zentraler Parameter bei professionellen Immobilienbewertungen.
Der X-Faktor ist ein vereinfachter Multiplikator zur Bewertung von Renditeobjekten (z.B. Kaufpreis = Jahresmiete × Faktor).
Yield ist der englische Begriff für Rendite und wird vor allem im professionellen Immobilienumfeld verwendet.
Der Hypothekarzins beeinflusst Finanzierungskosten, Nachfrage und Immobilienpreise. Zinsänderungen wirken sich direkt auf den Immobilienmarkt aus.
Eine realistische Immobilienbewertung verhindert Unter- oder Überbewertung, verkürzt die Vermarktungsdauer und stärkt Ihre Verhandlungsposition beim Verkauf einer Immobilie. Sie ist kein Kostenfaktor, sondern ein strategischer Vorteil.
Dieses Immobilien Glossar von A bis Z bietet Eigentümern und Käufern einen umfassenden Überblick über Immobilienbewertung, Immobilienverkauf und Immobilienkauf in der Schweiz.
Gut informierte Entscheidungen – unterstützt durch praktische Tools und zuverlässige Partner – führen zu besseren Ergebnissen.
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Dieser Beitrag wurde von I&M Immobilien AG erstellt – spezialisiert auf Immobilienbewertung und Immobilienverkauf in der Region Zürich & Ostschweiz.